free chess games

Free Chess Games

Share and you will reveal!
Quirky name, real hobbies
[ Sign up | Log in | Guest ] (beta)
drdesoto 84 ( +1 | -1 )
Chess-Programms and CC www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=3549

Quite interesting project and results (unfortunately only available in German as far as I can see.)

Main results in short:

1. Chess engines do profite (more than expected) from longer/unlimited thinking-time.

2. With more thinking-time chess engines are even stronger in devensive play! So a human player should not risk unclear positions or doubtful sacrifices.

3. To win against an engine opening is everything. Human players have to reach an opening advantage or at least a position the computer doesn't have in his opening repertoire. Fundament for a victory must be set in the opening.

Best,

drdesoto

philaretus 587 ( +1 | -1 )
Could one of our German friends.... .....perhaps take a few minutes to post an English translation of the article?

Engine-Forschung, Mensch-Maschine-Matches und Fernschach
von Arno Nickel

Engine-Forschung und Mensch-Maschine-Matches auf der einen Seite und Fernschach auf der anderen Seite sind Bereiche, die bislang nur wenige Berührungspunkte miteinander hatten. Auf eine einfache Formel gebracht: Die Computerfreaks und auch die Programmierer hatten für das langwierige Fernschach in der Regel nicht viel übrig und unter Fernschachspielern galt der Engineeinsatz traditionell als anrüchig, er wurde nur als notwendiges Übel, sozusagen als Tribut an den Lauf der Zeit, mehr geduldet denn wirklich akzeptiert.

Programme sind seit jeher eher für kürzere Bedenkzeiten ausgelegt, viele Experten stellten in Frage, ob der Spielstärkezuwachs bei langen Bedenkzeiten, also bei mehreren Stunden und sogar Tagen pro Zug, einen solchen Aufwand lohne. Anwender gehen bei der Analyse überwiegend interaktiv vor, sie folgen den Analysepfaden der Engines oder geben die kritischen Züge und Varianten vor, um sich ein Bild von einer Stellung zu machen.

Andererseits geistert in Fernschachkreisen das Phänomen des "postman" herum. Ein Spieler, der - etwas übertrieben gesagt - kaum die Figuren ziehen kann, aber eine Batterie von leistungsstarken Computern ins Feld schickt, die für ihn die Lorbeeren und wohlklingende Titel einheimsen sollen. Um dieses Phänomen experimentell zu untersuchen und gleichzeitig Erkenntnisse über den Nutzen langer Bedenkzeiten zu gewinnen, habe ich zusammen mit dem Magazin Computerschach & Spiele vor genau einem Jahr ein Fernschachmatch gegen sechs Engines organisiert, für das eigens ein detailliertes Regelwerk ausgearbeitet wurde.

Die wichtigsten Punkte sind:

Die sechs Engines, Fritz 8 (bzw. inzwischen Deep Fritz 8), Shredder 7 (bzw. Shredder 8), Junior 8, Chess Tiger 15, Hiarcs 9 und The King 3.23 spielen anonoym jeweils eine Fernpartie auf einem eigenen Rechner-System und werden dabei von sachkundigen Bedienern unterstützt, deren Zuordnung zu den Programmen ebenfalls bis zum Matchende geheim gehalten wird. Das Ganze findet statt auf dem Fernschachserver Chessfriend.com, wo ich die Partien mit gewisser Zeitverzögerung "live" kommentiere. Es gelten die serverüblichen Fernschachkonditionen (z.B. 40 Tage Bedenkzeit für je 10 Züge), und darüber hinaus spezifische Regeln für den Rechnereinsatz. Sie durften beliebige Eröffnungsbücher und Datenbanken verwenden (u.a. um die Eröffnungswahl dem jeweiligen Programm nach Möglichkeit anpassen zu können), sie müssen allerdings immer den Zug spielen, der als 'best move' von ihrer Engine (und nur von dieser einen!) generiert wird. Das 'learning' muss abgeschaltet sein. Die Wahlfreiheit des Bedieners reduziert sich im wesentlichen auf die Einteilung der Bedenkzeit.

Vorausgegangen waren dem Match Forumsdiskussionen und Wetten, denen es mehr um die Höhe des Sieges ging, der von mir bzw. von einem erfahrenen Fernschachspieler erwartet wurde. Der dadurch erzeugte Erwartungsdruck, dem ich selbst mit einem 4,5 : 1,5 oder schlechtestenfalls mit einem 4 : 2 Sieg gerecht werden wollte, konkurrierte etwas mit den wenigen subjektiven Zielsetzungen des Experiments und hat mich schon frühzeitig verleitet, Stellungsnachteile bewußt in Kauf zu nehmen, um remislichen Tendenzen vorzubeugen. Die Endabrechnung dafür steht mir bei einigen noch unbeendeten Partien noch ins Haus. Zur Zeit steht das Match nach zwei Remispartien 1 : 1.

In wenigen Worten zusammengefasst, hat sich aus meiner Sicht Folgendes gezeigt:

1.) Die Engines profitieren von langen Bedenkzeiten im Fernschach stärker als bislang angenommen. Das zeigt sich zwar nicht bei jedem einzelnen Zug, aber in Schlüsselstellungen bzw. in so genannten kritischen Positionen. Unter dem Strich macht dies durchaus einen (oder sogar mehrere) Klassenunterschied(e) zu den Turnierbedenkzeiten aus.

2.) Die Engines demonstrieren bei langen Zeiten noch mehr als im Turnierschach ihre Defensivstärken. Es ist äußerste Vorsicht geboten, sich auf unklare Stellungen und Scharmützel gegen sie einzulassen. Eher verliert sich der Spieler im Labyrinth der Möglichkeiten, als dass die Maschine an einem Horizonteffekt bzw. an ihrer Horizontbegrenzng zugrunde geht. Andererseits fällt es Engines auch bei langen Bedenkzeiten noch schwer, ein in sich stimmiges und konsequentes Angriffsspiel aufzubauen, wenn der menschliche Gegner sich keine offenen Blößen gibt.

3.) Um in einem Match gegen Engines oder in einer Fernpartie gegen einen engine-gestützten Gegner erfolgreich auf Sieg spielen zu können, muss der Grundstein bereits in der Eröffnung gelegt sein, d.h. der Spieler muss entweder über einen Vorteil verfügen oder über eine Stellung, die der Computer nur wenig versteht. Beide Ziele sind schwer zu realisieren, aber der Versuch, in der Eröffnung Versäumtes später nachzuholen, ist meist wenig aussichtsreich, wie ich selbst in mehreren Fällen feststellen durfte. (Ich hatte, um zu vermeiden, dass die Engines zufällig zu ungünstige Buchstellungen erwischen, eher mit angezogener Handbremse eröffnet.)

4.) Engine-Züge bei langen Bedenkzeiten vorherzusagen, ist äußerst schwierig. Entsprechend war und ist es weder mir noch den meisten Kiebitzen in dem besagten "Planetenmatch" (die Computer heißen hier Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Neptun und Pluto) gelungen, die beteiligten Programme anhand ihrer Züge zweifelsfrei zu identifizieren. Das Anonymisierungskonzept für dieses Experiment hat sich vollauf bewährt.

5.) Die Rolle des Bedieners ist weitaus sensibler zu sehen, als es das Konzept des "postman" vorsieht. Die Einteilung der Bedenkzeit, die Auswahl der Eröffnungsvarianten und die Auswahl der zu spielenden Züge verlangen durchaus ein gewisses schachliches Können vom Bediener. Es kommt vor, dass Engines zwei oder mehrere Züge völlig unterschiedlicher Art und Qualität mit nahezu gleichen Bewertungen anbieten. Hier kann der Eingriff des Bedieners partieentscheidend sein.

6.) Die langen Partien geben näheren Aufschluss über Stärken und Schwächen eines Programms, insofern durch die langen Bedenkzeiten Zufälle in der Variantenwahl und in der Stellungsbewertung eine wesentlich geringere Rolle spielen als bei klassischen Turnierpartien. Eine Bedenkzeit von 24 Stunden pro Zug entspricht gegenüber der Turnierbedenkzeit von 3 Minuten pro Zug einem Faktor 480. Dieser Unterschied macht sich je nach Stellung und Programm in einem Zuwachs von 6 bis 10 Tiefenstufen bei der Engineanalyse bemerkbar.

Arno Nickel
More: Chess
wellhairedbeast 21 ( +1 | -1 )
www.google.com has translation features for free
that could be used to read this article. Its not brilliant
but at least it renders it readable!
philaretus 651 ( +1 | -1 )
The 'Babel Fish' translation produced the following near-gibberish:

Engine research, human being machine Matches and remote chess of Arno nickel Engine research and human being machine Matches on the side and remote chess on the other side are ranges, which had so far only few points of contact with one another. Brought on a simple formula: The Computerfreaks and also the programmers did not have for lengthy remote chess usually much remaining and among remote chess players applied the engine employment traditionally as anruechig, it only as necessary evil, as tribute to the run of the time, more waited really were as it were accepted. Programs are laid out since more jeher rather for shorter considering times, many experts placed in question whether the play strength increase is thus worth with long considering times, at several hours and even days per course, such an expenditure. Users proceed with the analysis predominantly interactively, them follow the analysis paths of the Engines or give the critical courses and variants, in order to make itself a picture from a position to. On the other hand the phenomenon geistert "postman" in remote chess circles; around. A player, who - exaggerated something said - can draw hardly the figures, but a battery of high performance computers in the field sends, which are to einheimsen for it the Lorbeeren and probably-sounding titles. In order to examine and win realizations over the use of long considering times this phenomenon at the same time experimentally, I organized together with the magazine computer chess & play exactly one year ago a remote chess match against six Engines, for which particularly a detailed set of rules was prepared. The most important points are: The six Engines, Fritz 8 (and/or in the meantime Deep Fritz 8), Shredder 7 (and/or Shredder 8), junior 8, Chess tiger 15, Hiarcs 9 and The King 3,23 play anonoym a remote portion on their own computer system and thereby by adept operators are in each case supported, whose allocation to the programs is likewise kept secret up to the match end. The whole finds instead of on the remote chess server Chessfriend.com, where I the portions with certain time delay "live" commentate. The server-usual remote chess conditions (e.g. 40 days considering time for ever 10 courses) apply beyond that, and specific rules to the computer application. They were allowed to use arbitrary opening books and data bases to be able to adapt (among other things in order the opening choice the respective program after possibility), it must however always the course play, as 'best move' of their engine (and only of this one!) one generates. The 'learning' must be switched off. The freedom of election of the operator essentially reduces to the organization of the considering time. Had preceded the match forum discussions and bets, to which it concerned more the height of the victory, which was expected by me and/or by an experienced remote chess player. The expectation pressure produced by which I with 4,5: 1,5 or schlechtestenfalls with 4: 2 victory fairly will tempted wanted, competed somewhat with the few subjective objectives of the experiment and me already promptly to accept position disadvantages consciously in order to prevent remislichen tendencies. The final account for it is to me with some still unfinished portions still forthcoming. At present the match stands after two Remispartien 1: 1. In few words in summary, from my view the following showed itself: 1.) the Engines profits from long considering times in remote chess more strongly than so far accepted. That does not point itself with each individual course, but to key positions and/or in critical positions so mentioned. Under the line this (or even several) quite constitutes class difference (E) at the tournament considering times. 2.) the Engines demonstrates with long times still more than in tournament chess their defensive strengths. It is required extreme caution to in-permit itself on unclear positions and skirmishes against it. Rather the player in the labyrinth of the possibilities loses himself, than that the machine at a horizon effect and/or to their Horizontbegrenzng at the basis goes. On the other hand it falls Engines also with long considering times still heavily to develop an attack play consistent stimmiges in itself and if the human opponent does not give itself open Bloessen. 3.) over in a match against Engines or successfully in a remote portion against a engine-supported opponent on victory to play to be able, the foundation-stone must already be put in the opening, i.e. the player must have either an advantage or over a position, which the computer understands only little. Both goals are difficult to realize, but the attempt to retrieve in the opening missing later is usually little promising, as I was allowed to determine in several cases. (I had, in order to avoid the fact that the Engines gets coincidentally to unfavorable book positions rather with tightened emergency brake opens.) 4.) engine courses with long considering times to predict, is extremely difficult. And is "Planetenmatch" it was accordingly neither me nor most kiebitzen in the mentioned; (the computers are called here Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Neptun and Pluto) successfully to identify the programs involved on the basis their courses free of doubts. The anonymization concept for this experiment has itself fills worked satisfactorily. 5.) the role of the operator is to be seen by far more sensitive, than it "postman" the concept; plans. The organization of the considering time, the selection of the opening variants and the selection of the courses which can be played quite require a certain schachliches being able of the operator. It occurs that Engines offer two or several courses to completely different kind and quality with almost same evaluations. Here the interference of the operator can be portion crucial. 6.) the long portions inform closer about strengths and weaknesses of a program, if by the long considering times coincidences in the variant choice and in the position evaluation play a substantially smaller role than with classical tournament portions. A considering time of 24 hours per course corresponds to a factor 480 in relation to the tournament considering time of 3 minutes per course. This difference becomes apparent depending upon position and program in an increase from 6 to 10 depth stages with the engine analysis.
honololou 2 ( +1 | -1 )
so much for… automated translations.
drdesoto 92 ( +1 | -1 )
Computer vs human CC-Match 1. I will translate the article, but I am too busy at the moment.

2. CC-GM Arno Nickel has just started a CC-Match against Hardware-giant Hydra at the moment.
Fisher time controls are 20 Days per match plus 2 days per move for both "players".
You can find the live coverage here:

direct.chessfriend.com/Nickel_Match/hydra_e.htm

3. Nickel is also playing a CC-match against 6 more common chess engines (Fritz, Shredder, etc.)
Matches are here: direct.chessfriend.com/Nickel_Match/nickel_match_d.htm
The annotaions are again unfortuantely only available in german.

The matches are very interesting and not very amusing for human players.

Best,

drdesoto
philaretus 68 ( +1 | -1 )
The advice that the foundation for victory over a computer must be laid in the opening (or in brief, that you've got to win in the opening) seems to me also applicable to games against high-rated opponents, who tend to play like computers --- and this is not just because some of them, I suspect, DO use computers. When they emerge from the opening with a disadvantage, their play often tends to be lacklustre, probably because they switch to "save the game" mode. Accordingly, if I ever get to play a high-rated opponent again --- and such games are becoming harder and harder to get --- I shall put an extraordinary amount of effort into the opening.